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Was ist restifem?
restifem ist ein neuartiges, vaginales Stützpessar, das insbesondere für Frauen nach einer Geburt entwickelt wurde. Das Pessar stützt und entlastet die Beckenbodenmuskulatur sowie das bisher wenig beachtete Beckenbodenbindegewebe und fördert so deren Rückbildung. Vor allem das Beckenbodenbindegewebe wird durch die Schwangerschaft und eine vaginale Geburt stark überdehnt und manchmal auch verletzt. Es kann sogar zu Abrissen von bindegewebigen Haltestrukturen kommen. Eine unvollständige Rückbildung nach einer Geburt kann unmittelbar oder erst in späteren Jahren zu Belastungsharninkontinenz und Senkungsbeschwerden führen. Laut einer Studie erkranken ca. 50 % der Frauen, die geboren haben, im Laufe ihres Lebens an einem Deszensus (z.B. Senkung der Scheide oder der Gebärmutter). Beschwerden wie eine Belastungsharninkontinenz oder eine Senkung können durch das Tragen von restifem gelindert werden.

restifem hat sowohl präventive als auch therapeutische Eigenschaften.

restifem möchte Sie darin unterstützen, Ihre gesunde Fraulichkeit nach einer Geburt wieder zu erlangen – „restitutio feminina“. Es soll das Risiko vermindert werden, dass sich Frauen, die sich für den natürlichen Geburtsweg entscheiden, zeitlebens mit Funktionseinschränkungen des Beckenbodens arrangieren müssen.

Wieso ist restifem so besonders?
Im Vergleich zu herkömmlichen Pessaren liegt der wesentliche Unterschied und damit der signifikante Vorteil von restifem in seiner speziell an den weiblichen Beckenboden angepassten Form und dem besonderen Haltemechanismus. Neben der herkömmlichen Stützfunktion für Scheide, Blase, Harnröhre und Gebärmutter sorgt restifem anatomisch korrekter für die Druckenlastung der Haltestrukturen und des Bindegewebes, da es im Bereich Scheide und hinteres Scheidengewölbe ein Widerlager bildet. restifem  wird passiv und nicht aktiv vom Beckenboden gehalten, wodurch sich die Muskulatur im Beckenboden ebenfalls regenerieren und besser zurückbilden kann.

 

Woraus besteht restifem und wie wirkt es?
restifem ist ein Stützpessar aus medizinischem, d.h. gewebeverträglichem und für Medizinprodukte zugelassenem Silikon, dessen Form an die Scheidenanatomie angepasst ist. Wie unter “ Wieso ist restifem so besonders?“ bereits erwähnt, bietet restifem neben der herkömmlichen Stützfunktion für Scheide, Blase, Harnröhre und Gebärmutter durch seine spezielle Form im Bereich des hinteres Scheidengewölbes eine Art Widerlager. Dieses Widerlager richtet sich gegen den im Bauchraum herrschenden Druck und sorgt somit anatomisch korrekter für die Druckentlastung der Haltestrukturen und einhergehend für eine Entlastung der Beckenbodenmuskulatur.

Eine detaillierte Beschreibung der Wirkungsweise finden Sie in der .

Präventiver Effekt
Durch Schwangerschaft und Geburt, egal ob spontan entbunden oder durch einen Kaiserschnitt, kommt es zur Überdehnung des Beckenbindegewebes und Überlastung der Beckenbodenmuskulatur. Beides soll durch die Pessartherapie mit restifem entlastet werden, um dadurch die Rückbildungsprozesse zu unterstützen.
Therapeutischer Effekt
Bei Frauen, die unter Belastungsharninkontinenz und/ oder einer Senkung (Deszensus) leiden, können diese Beschwerden durch das Tragen gebessert, beziehungsweise aufgehoben werden, da restifem die faszialen Strukturen stützt, was die Herstellung der Harnkontinenz unterstützt. Dieser therapeutische Effekt trifft ebenfalls für Frauen außerhalb der Rückbildungsperiode zu, so auch in und nach den Wechseljahren.
Eine detaillierte Beschreibung der Wirkungsweise finden Sie in der restifem - Gebrauchsanweisung (de).
Wie ist restifem anzuwenden?
restifem wird, vergleichbar mit einem Tampon bzw. Pessar, in die Scheide eingeführt. Es kann selbstständig von der Anwenderin eingesetzt und gewechselt werden. Die einzelnen Schritte zum Einführen und Entfernen finden Sie in der restifem - Gebrauchsanweisung (de)

Empfohlen wird, das Pessar morgens einzuführen und es abends wieder zu entfernen, mit Leitungswasser und / oder einer milden Flüssigkeit zu reinigen und am folgenden Tag wieder einzuführen.

Ein dauerhaftes Tragen des Pessars bei Tag und Nacht, d.h. ohne den empfohlenen Wechsel, darf ohne ärztliche Kontrolle nicht länger als 29 Tage erfolgen.

Um die Rückbildung des Beckenbodenbindegewebes nach einer Geburt optimal zu unterstützen, sollte die Anwendung von restifem für mindestens 3-6- Monate erfolgen.

Die Anwendungsdauer ist abhängig von der Stillzeit. Durch das Stillen kommt es zu einem relativen Östrogenmangel im Bereich des Scheidengewebes, was die Rückbildung von Bindegewebe und Muskulatur im kleinen Becken verzögern kann. Daher scheint eine Nutzung des Pessars über die Stillzeit hinaus sinnvoll. Inwieweit eine begleitende lokale Hormontherapie die Pessartherapie unterstützt, muss mit dem behandelnden Frauenarzt/ der behandelnden Frauenärztin besprochen werden. Bei Frauen in den Wechseljahren und darüber hinaus ist eine solche Begleittherapie zu empfehlen, soweit keine anderen medizinischen Gründe dagegen sprechen.

Durch verschiedene Größen kann die optimale Größe angepasst und im Rahmen der Rückbildung den jeweiligen Bedürfnissen Rechnung getragen werden, d.h. ggf. ist durch die Rückbildung ein Wechsel auf ein kleineres Pessar sinnvoll. In der Rubrik „Häufig gestellte Fragen“ oder aber auch in der restifem - Gebrauchsanweisung (de) finden Sie detaillierte Informationen zur richtigen Größe. Den meisten Frauen passt am besten die Größe „medium“. Wenn Sie sich aber nicht ganz sicher sind, dass wählen Sie entweder das Set oder lassen Sie sich von Ihrem behandelnden Frauenarzt hierzu beraten.

Wann ist restifem nichts für mich?
Wenn Sie sich noch im Wochenbett befinden bzw. eine Scheidenentzündung, Blasen- oder Harnwegsentzündung haben, sollte das Pessar nicht angewendet werden. Nach dem Abheilen der Entzündung können Sie aber mit der Therapie fortfahren. Auch bei einer Unverträglichkeit gegen Silikon oder bei nicht intakter Haut/Schleimhaut im Scheidenbereich sollten Sie restifem nicht anwenden. Wichtig ist auch, dass Sie restifem selbstständig täglich wechseln und reinigen können.

Sie können vor der Anwendung mit restifem mit Ihrem behandelnden Frauenarzt / Ihrer behandelten Frauenärztin über das Tragen eines Pessars sprechen. Er / Sie wird Sie umfangreich beraten.

Übernehmen Sie
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